Mein Name ist Savannah Prange. Aus Überzeugung und mit ganzem Herzen begleite ich Menschen in einer der schwersten Zeiten ihres Lebens.
Der Wunsch, Bestatterin zu werden, begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Als ich zehn Jahre alt war, verstarb mein Opa. Ich durfte bei der Planung seiner Bestattung von Anfang an dabei sein, und allein am offenen Sarg stehen und mich verabschieden.
Diese Erfahrung hat in mir etwas bewegt. Ich wollte verstehen, was es bedeutet, Menschen in solchen Momenten zu begleiten. Kurz darauf absolvierte ich ein Praktikum bei einem Bestatter und fand dort meine Berufung.
Direkt nach meinem Schulabschluss habe ich mir diesen Traum erfüllt und meine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft begonnen. Seitdem gehe ich diesen Weg mit ganzem Herzen und tiefer Dankbarkeit.
Jede Station hat mich geprägt, fachlich wie menschlich.
Direkt nach meinem Schulabschluss habe ich mir meinen Wunsch erfüllt und die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft begonnen, die Basis für alles, was heute mein Beruf ist.
Nach meiner Ausbildung durfte ich wertvolle Erfahrungen in einem etablierten Bestattungshaus sammeln, und viele Familien persönlich begleiten. Hier habe ich nicht nur fachlich, sondern vor allem menschlich viel gelernt.
Weil mir menschliche Begleitung so wichtig ist, habe ich zusätzlich die Fortbildung zur zertifizierten Trauerbegleiterin absolviert und bin nun Dekra-zertifizierte Trauerbegleiterin, um Angehörigen auch über die organisatorischen Aufgaben hinaus zur Seite zu stehen.
Mit der Zeit wuchs der Wunsch, meinen eigenen Weg zu gehen. Heute führe ich mein eigenes Bestattungshaus im Herzen von Lüneburg, einen Ort, an dem Zeit, Ruhe und persönliche Begleitung im Vordergrund stehen. Zusätzlich sind wir anerkannter Ausbildungsbetrieb, denn die nächste Generation an einfühlsamen Bestattern liegt mir besonders am Herzen.
Mein Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem wirklich Zeit bleibt, Zeit für Gespräche, für Fragen, für Schweigen. Ein Ort, an dem Menschen mit ihren Sorgen ernst genommen werden und Abschiede individuell gestaltet werden dürfen.
Für mich ist Bestatterin zu sein kein Beruf, sondern eine Berufung.
Kinder trauern anders als Erwachsene, und brauchen einen ganz eigenen, behutsamen Zugang. Statt sie direkt mit schwierigen Gesprächen zu konfrontieren, finde ich spielerische Wege: Beim Malen, Basteln oder mit kleinen Ritualen öffnen sich Kinder oft ganz von selbst. In meinem Bestattungshaus haben wir liebevolle, kindgerechte Rituale entwickelt, die Kindern helfen, den Abschied besser zu verstehen.